17.05.12

Baby- u. Kleinkind zu Bett bringen

Zeitweilig gestaltet es sich schwierig, sein Baby bzw. Kleinkind "ohne Theater" ins Bett zu bekommen. Deshalb hier ein paar Hinweise, die das erleichtern können, für beide Seiten, und wenn Sie selbst gerade keinen Bedarf haben, können Sie es ja weitergeben, sofern Sie das für gut befinden. Zuerst sei der Hinweis gestattet, dass so kleine Menschen zwar in vielerlei Hinsicht nur eingeschränkt kommunizieren können, aber dafür können Sie die momentanen Gefühle/Schwingungen des gerade betreuenden Elternteils SEHR GENAU wahrnehmen. Und so, wie das Kind im Mutterleib mit der Mutter nahezu eine Einheit war, so ist das Kind hier auch noch sehr fokussiert auf die Eltern und entsprechend stark damit innerlich verbunden. Das Kind kann zuerst garnicht zwischen den Gefühlen der Eltern und seinen Gefühlen unterscheiden! Deshalb sollte es Ihnen sozusagen "heilig" sein, dass Sie bei der Kindesbetreung selbst immer möglichst gelassen, entspannt und guter Dinge sind! Dies drückt sich Ihrem Baby gegenüber in Allem aus, besonders jedoch durch Ihre Atmung! Diese sollte also ruhig, gleichmäßig, tief usw. sein, so, wie wenn Sie sich gerade wohl, entspannt, rundum zufrieden usw. fühlen würden. Beobachten Sie selbst einmal den Unterschied, wenn Sie Ihr Kind im aufgeregten Zustand zu Bett gebracht haben und, wenn Sie, ein anderes Mal, wirklich von innen her absolut harmonisch waren. Ganz hilfreich ist bisweilen auch die eigene, konsequente, innere Abschottung von allen belastenden Alltagsereignissen für die Betreuungszeit, egal, wie Sie diesen Schritt sich selbst gegenüber begründen.           Auch hilfreich ist, dass sich das Zubett-Gehen auf nahezu immer gleiche Weise abspielt, dass daraus also ein regelrechtes Ritual wird. Das bedeutet, dass Sie immer etwa zur gleichen Zeit zur Tat schreiten, ziemlich genau den gleichen Ablauf einhalten und ebenso einige Details. Zu solchen möglichen Details hier ein paar Beispiele: baden oder waschen vor der Nacht kann beträchtlich entspannen und zusätzlich ermüden; beim Geben der letzten Flasche (oder ä. Gelegenheit) kann man sich selber gezielt müde darstellen, besonders bezüglich der Augen, der Kopfhaltung und der Atmung (z.B. fast seufzend und betont länger ausatmen); das Kind nach dem Hinlegen noch einen Moment weiter so festhalten, wie noch kurz davor, damit das Kind den Übergang von den Armen ins Bett bestenfalls unterschwellig mitbekommt; ein-, zweimal über jede Augenbraue nach außen streicheln; jedes Ärmchen und Beinchen noch im Bett kurz sanft anheben und "richtig"hinlegen usw.. Bitte den Schlafplatz auch immer etwas abdunkeln bzw. vor direktem Lichteinfall und Lärm schützen! Wenn diese Hinweise bei Ihrem Baby/Kleinkind nicht helfen, beobachten Sie es immer wieder genau, wann es mehr entspannt, ruhiger atmet, vertrauensvoll loslassen kann etc., dann zeigt es Ihnen geeignete Wege, ganz sicher! ( Übrigens: wenn "das Zahnen" sehr schmerzhaft ist, hilft auf ganz natürliche, sichere Weise frisch gepresster oder ähnlich guter, purer ORANGENSAFT oder ein paar kleine Orangenstückchen zum Essen! Der Saft kann getrunken oder auch nur dünn auf die geschwollenen Kieferstellen gestrichen werden (m. Finger o. Wattestäbchen)).  

23.04.12

Ausnutzen !

Wenn wir bewusster leben wollen, ist schon die Frage ermüdent, auf welche Weise und bei welcher Gelegenheit dies wohl am besten bezw. am einfachsten möglich wäre. Dabei ist die Antwort im Idealfall immer im Alltag anzusiedeln, weil unsere Tat sich ja als alltägliches Verhalten etablieren muss, um je zur Wirkung kommen zu können. Dabei möchte ich mit Nachdruck darauf hinweisen, dass dazu nahezu JEDES Verhalten geeignet ist, solange daraus keine Gefahren etc.entstehen (typ. Beisp.: NICHT beim Autofahren meditieren !) und wenn wir dieses Verhalten mit einer für uns gewünschten Wirkung (neu) verknüpfen, wodurch eine gewisse Bewusstwerdung dieses ehemals unbewussten Alltagsverhaltens eingeleitet wird. Hier ein praktisches Beispiel: nehmen wir an, Ihnen obliegt es, täglich, obwohl Sie schon genug Stress haben, bei Gelegenheit und mal eben, auf die Schnelle das Nötigste einzukaufen. Normaler Weise erledigen Sie das mit Grimm im Herzen und wünschen sich selbst stattdessen ganz woanders hin. (Nebenbei gesagt, kann es durchaus sein, dass Sie sich sogar selbst auf "grimmiges Einkaufen"programmieren!) Was tun? Vielleicht sagen Sie sich ganz einfach, bevor Sie das Geschäft oder was auch immer betreten, dass Sie das Einkaufen als herrliche Entspannung und Erfrischung erleben wollen oder Sie wünschen sich dadurch einen wohltuenden Abstand von belastenden Gedanken zu empfinden oder Sie wünschen sich, lustige Momente, Humor zu erfahren. Seien Sie kreativ, verspielt, überraschen Sie sich selber! Nutzen Sie jede Situation aus, die Ihnen im Entferntesten dazu geeignet erscheint, Sie werden überrascht sein, welche erfrischenden neuen Möglichkeiten sich Ihnen nach und nach bieten werden und was für tolle Ideen Sie noch entwickeln werden!

17.02.12

Erkenntnis des Tages

(cc) Josef Grunig
Je weniger du dein Leben selbst bestimmst, desto mehr wirst du fremdbestimmt und fühlst dich entsprechend unwohl. Wer also sein Leben nicht aktiv selbst gestaltet, lädt andere gerade dazu ein, dies für ihn zu tun.



25.09.11

Gedankenspiele

Will man unserer überaus realistischen und informatios-überfluteten Welt einen möglichst sicheren Platz/Ort für sich abgewinnen, kann man sich, möglichst GANZ in diese greifbare Welt hineinwerfen und alles tun, was nur denkbar und machbar ist. Wenn man das kraftvoll und dynamisch macht, vielleicht sogar ab und an "mit harten Bandagen" kämpft und auch das Tun im Verborgenen schätzt, kann man weit kommen. So lautet es jedenfalls in vielen Bereichen unserer Welt und gerade junge Menschen scheinen immer wieder besonders offen dafür zu sein. Im Zeitalter des Burn Out werden solche "Wahrheiten" aber immer fragwürdiger und TEUERER! Gute und erfolgreiche Menschen vereinen in Wirklichkeit immer das Weltliche und das Geistige in sich. Zu jeder ihrer Handlungen gehört auch die geistige Vorgabe, das angestrebte und noch nicht erreichte Ziel, der Ausgleich und die Harmonie in nahezu allen Bereichen. Natürlich kann so ein Ausgleich unmittelbar oder auch "versetzt" passieren, bewusst oder unbewusst veranlasst sein, aber er muss stattfinden und darf nicht verweigert werden (obwohl genügend innere Warnungen da sind)! --"Hört sich gut an, aber in der Realität geht das nicht!" werden Einige nun einwerfen. Oder:"Hab ja nicht mal Zeit für etwas Sport in der Woche!" Ist ja auch nicht unbedingt nötig, möchte ich hier behaupten. Der Anfang sind "Gedankenspiele". Gedanken, bei denen Sie sich gut fühlen, richtig gut fühlen sollten. Solche Gedankenspiele können Sie jederzeit und praktisch überall machen, wann und wo Sie einmal für wenigstens kurze Zeit "loslassen" können. Wenn Sie merken, Sie bräuchten etwas Erholung oder Pause und Sie haben nur (z.B.) 5 Minuten, halten Sie inne, entspannen Sie sich, lassen Sie los und sagen Sie sich nach innen so etwas wie:" Bin mal gespannt, wie in so kurzer Zeit eine Erholung für mich aussehen könnte" und folgen Sie dann ihrer Intuition. Seien Sie ruhig so mutig und machen Sie das immer wieder einmal und kommen Sie ruhig auch immer wieder zu bestimmten Gedanken zurück, wenn sich das für Sie so ergibt UND WENN SICH DAS FÜR SIE GUT ANFÜHLT! Aber achten Sie darauf, dass Sie NICHT einfach nur die belastenden Dinge betrachten, die Sie sowieso immer im Kopf herumwälzen! Der Sinn der Sache ist, sich bei solchen Gelegenheiten DAS SCHÖNSTE, BESTE, WÜNSCHENSWERTESTE in Gedanken und Gefühlen ZU ERLAUBEN (!), was Sie sich im Moment denken können (und keine Angst, nur Sie wissen davon). Aber, so können Sie immer und überall vorgehen und jeden Bereich ihres Lebens berühren, also auch öfter mal am Wochenende Zuhause, vielleicht sogar mit Jemandem zusammen, der ihr Vertrauen genießt, den Sie gerne dabeihaben wollen. Es gibt unendliche Möglichkeiten, sich auf diese Art zu erholen und unendliche Möglichkeiten, diese Erholung auszuweiten, zu perfektionieren (wenn Sie wollen). Wenn Sie auf diese einfache Art lernen und verstehen, persönliche Freiheit zu produzieren, kann Alles besser und leichter und angenehmer für Sie werden. Nach ihrer eigenen Regie. Und wundern Sie sich nicht nur über das dabei auftauchende Wohlgefühl, sondern freuen Sie sich auch über die "sonstigen" positiven Auswirkungen solcher leichten Selbsthypnosen in ihrem realen Alltag!

20.09.11

Wirklich dick?

Viele Menschen fühlen sich zu dick, obwohl das immer eine Frage der Definition ist! Es kommt zuerst ja darauf an, ob man sich gut fühlt, ob man ohne nachteilige, körperliche Einschränkungen leben kann und vor Allem, ob man ZU SICH SELBST INNERLICH STEHEN KANN. Hier also die (nicht ganz ernst gemeinte) Definition: WIRKLICH dick ist nur die Person, bei der die Luft pfeifend aus dem Raum entweicht, den sie gerade betreten hat.

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