In dem Artikel “
Im Kopf zum Sieg“ (Spiegel Nr. 43) heißt es u.a. richtig: „Niemand kann einen Triathlon gewinnen, niemand das gelbe Trikot erringen, niemand eine Kugel zum Weltrekord stoßen, ohne alle Aufmerksamkeit zu bündeln und in Trance zu gehen, in einen anderen Bewusstseinszustand.“ Das ist genau das, was ich schon lange sage (hier auf den Sportbereich bezogen). Mir wäre allerdings noch lieber, wenn bald ebenso erkannt würde, dass nahezu alle Handlungen der Menschen in Trance geschehen und nur bei besonderen, unerwarteten oder unbekannten Situationen, also wenn neues Lernen angesagt ist, der Mensch aus seiner Alltagstrance herauskommt, ja herauskommen muss und damit für einen kurzen Augenblick im Hier und Jetzt verweilt, also die sog. Wirklichkeit berührt. Und das sind die Momente von unvergleichlicher Lebens-Intensität, in denen die Zeit aufgehoben zu sein scheint.