Archiv für: Dezember 2007

31.12.07

Neujahrswünsche

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Ich möchte Ihnen ein farbenfrohes Silvester-Fest und ein glückliches Jahr 2008 wünschen! Und vielleicht nimmt sich der eine oder andere Leser von Ihnen neue Ziele in Angriff, sei es abnehmen, das Rauchen aufgeben, Beziehungen wieder aufleben lassen, noch einmal neu motiviert an den eigenen Beruf heran gehen, die eigene Gesundheit fördern oder gänzlich eine neue Lebenseinstellung entwickeln:

Ich wünsche Ihnen hierfür einen starken Willen und Freude an der Sache!


PS: Und denken Sie daran - am 04. Januar ist Welthypnosetag!

29.12.07

Abnehmen mit ohne ?!

Unser Körpergewicht lässt sich, theoretisch, leicht regulieren durch mehr oder weniger Essen und ggf. entsprechende Bewegung. Ein alter Hut. Wozu also Tabletten, anderes Essen, Operationen etc.?

Weil das eben nur Theorie ist und in den meisten Fällen nicht funktioniert. Die Abnehmproblematik ist äusserst komplex angelegt, also prinzipiell sehr individuell. Es gilt also "nur" die für den Einzelnen richtige, gute Methode zu finden. Und das kann immer nur die Methode sein, die wie von selbst funktioniert und nicht in Kampf und Krampf ausartet! Dabei kann es durchaus für jemanden richtig sein, wenn er eine autoritäre Innenstruktur hat, das Ganze entsprechend autoritär bei und mit sich durchzuziehen. Andere sind nun mal das glatte Gegenteil, sensibel, empfindlich, unsicher und fürchten schon den Gedanken an Verzicht, ganz zu schweigen von einem richtigen Hungergefühl! Für mich ebenso verständlich. Das kann innerlich die Form eines Kampfes auf Leben und Tod annehmen. Da hilft nur weiterzusuchen, intuitiv oder von einem Berater seines Vertrauens begleitet, bis es klappt! Bis dahin: nur nicht aufgeben und sich immer wieder selber Mut machen, sagen "Ich werde es auf jeden Fall irgendwie schaffen!!!" IHRE Methode wartet schon auf Sie und all die vielen Bewunderer und Vorbildsuchenden! Ihr Durchhalten ist also sehr wichtig!! Hier ein Weg mit Suggestion:

1.Bedanken Sie sich nach innen bei ihrem Unbewussten für all das Gute, was es für Sie geleistet hat und leistet
2.Bitten Sie darum, für Ihr ( neues ) Ziel Wunschgewicht ab sofort JEDE ART von Hilfe von innen zu bekommen, auch die notwendige Gewissheit, dass es funktionieren wird, falls das Unbewusste damit einverstanden ist (wenn keine Gewissheit auftaucht, ist es unter diesen Umständen nicht einverstanden).
3. Fragen Sie sich ab sofort vor jedem Essen, ob Sie wirklich Hunger haben und, wenn ja, welche Menge Sie wirklich brauchen.
4.Sagen Sie, dass Sie gerne auch mit weniger satt sein wollen als bisher und sich jetzt darauf verlassen werden.
5.Warten Sie drei Minuten, das Unbewusste stellt sich dann in Ruhe auf das Ziel ein, und essen Sie dann gemütlich und mit Genuss.
6. Wenn Sie bald merken, dass Sie satt werden, hören Sie auf mit dem Essen und bedanken Sie sich nach innen für die gute Hilfe!

So bitte jedes Mal verfahren.

24.12.07

Feiertagswünsche

Allen Leserinnen und Lesern meines Blogs möchte ich hiermit von Herzen ein wunderschönes  Weihnachtsfest wünschen! Viele besinnliche und erholsame, bewusste und unbewusste Momente, die Sie glücklich machen, und sei es nur als kleines Geschenk von Ihnen selbst an  Sie selber.

18.12.07

Die Kraft der Suggestion

Überrascht habe ich folgenden Text gelesen:


Die Rede ist vom Placebo-Effekt*. Allgemein (und wie der Artikel darstellt) werden nachweislich durch eine einfache Kochsalzlösung Schmerzen stark reduziert und Gehirnüberreaktionen neu reguliert. Auch werden Tabletten in ihrer Wirkung ins glatte Gegenteil umgekehrt und Brechreizmittel verhinderte Übelkeit ...

Das Ganze mündet für mich in den beiden Aussagen:

a) dass der Placebo-Effekt “... das mächtigste Wirkprinzip überhaupt sein ...“ dürfte.
b) “... das Verständnis des Effekts könnte helfen, eines der größten Geheimnisse der menschlichen Natur überhaupt zu begreifen: Die Verknüpfung von Seele und Leib.“

Für mich hat das Alles aufs Innigste mit Hypnose zu tun. Deshalb möchte ich diesen Spiegel-Artikel allen Leserinnen und Lesern meines Blogs empfehlen!


*Nach meiner Meinung handelt es sich hierbei um eine meist mit physikalischen Mitteln ausgelöste, hypnotisch unterstützte “Selbsterfüllende Prophezeihung“.

12.12.07

Vertrauen ist die Basis ( 2 )

Die Aufforderung "werdet wie die Kinder" dürften die meisten Leser kennen, genauso die Erkenntnis "Kindermund tut Wahrheit kund".Hier wird einmal auf das Kindsein abgezielt und zum anderen damit die Wahrheit in Verbindung gebracht.

Das ist kein Zufall: Kinder leben fast ausschließlich in der Gegenwart und irgendwas in der nahen oder fernen Zukunft ist für sie deshalb nur mit Mühen fass- und abwartbar. Möchten Erwachsene wieder "zu sich finden", wird überwiegend daran gearbeitet, wieder (wenigstens für einen kurzen Moment) zu einer kindlichen Einstellung zurückzufinden. Ob ich bei Castaneda von "staunender" Haltung dem Leben gegenüber gelesen habe, oder im Zen eine vorurteilsfreie, vom inneren Dialog befreite, besinnliche Haltung einnehmen soll - nur auf solchen Wegen kann man angeblich der Wahrheit und der Wirklichkeit begegnen. Und die Erfahrung bestätigt es!

Schauen wir nun auf einen anderen Aspekt des Kindseins: Dem Vertrauen. So können wir ebenfalls nur gute Erfahrungen machen, vor allem aber, wenn wir unsere Lebensweisheit damit auf sinnvolle Weise verbinden. Wenn wir also wirklich vertrauensvoll und ganz im Tun aufgehend unser Handeln im Hier und Jetzt geschehen lassen, ohne uns selbst ständig innerlich zu dezimieren, werden wir etwas in uns wahrnehmen, was wir lange nicht bemerkt haben. Da ist dann etwas Besonderes, oft mit Gefühlen oder Bildern Versehenes und es wirkt zugleich alt und neu. Das ist auch etwas, was uns in Bewegung bringen kann, uns lebendiger macht. Es fordert uns auf, mehr zu tun in die "neue" Richtung und es will eine Spirale des Lebens in Gang bringen, wie ich es nenne. Diese Kraft hat auch Vertrauen in sich, neues Vertrauen, weil es eigentlich zu jeder Lebensäusserung dazugehört, quasi einfach mitkommt.

08.12.07

Suchtrends nach Google

Mit Google Trends hat man die Möglichkeit, angegebende Suchbegriffe nach Häufigkeit als Suchwort vergleichen zu lassen. Ich habe es gleich einmal mit dem deutschen Wort "Hypnose" (heißt dazu auch in ein paar anderen Sprachen so) und dem englischen Begriff "hypnosis" ausprobiert. Die interessanten Ergebnisse sehen so aus (blau:Hypnose; rot:hypnosis):

06.12.07

Vertrauen ist die Basis ( 1 )

Wie man aus meinem letzten Blogbeitrag sehen kann, hatte Erickson ein für unsere Verhältnisse eher aussergewöhnlich großes Vertrauen in die Zuverlässigkeit des Unbewußten und der damit verbundenen Intuition. Sein Vertrauen gründete wohl auf seine praktischen Erfahrungen bei der Bewältigung lebensbedrohender Krankheiten. Wie ich es sehe, stand er mehrmals vor der Entscheidung, ob er weiter leben oder sterben wolle, eine Frage, die irgendwann auf jeden Menschen zukommt. In solchen Fällen taucht aber nicht nur die Frage des Wollens auf, sondern automatisch auch die Frage, ob wir eine gewisse Wahrscheinlichkeit zum Weiterleben annehmen können. Drängt das Leben selbst in seiner Ganzheit auf Fortsetzung, hat sich die Sache von selbst erledigt. Ist das Leben jedoch geschwächt (egal, ob die Ursache rein körperlich war oder geistig/seelisch), haben wir tatsächlich die Wahl! Die Wahl, im Zweifelsfall zu sagen, ich weiß zwar nicht wie es funktionieren könnte, aber ich will! Genau da ist die Entscheidungsfreiheit des Menschen. Und dann, wenn wir uns dafür entschieden haben, setzt ein "Wunder" ein: Alles richet sich nach unserem Willen und macht es möglich! Irgendwie. Die Empfindung eines Wunders aber beweist, dass wir in diesem Fall eine Grenze überschritten haben. Wir haben uns entschieden für ein Ziel, ohne die sonst üblichen logisch nachvollziehbaren Möglichkeiten zu haben oder zu kennen! Wir haben dann aber eine Extremsituation gemeistert und damit quasi unsere andere Hälfte in unser bewusstes Leben gelassen. Die Frage ist jedoch, ob es immer nur eine Extremsituation sein muß! Immerhin ist die Welt nicht immer logisch aufgeklärt gewesen und, das Unbewußt ist nun mal da, immer, ob uns dieser Umstand bewußt ist oder nicht. Außerdem verzichten wir freiwillig auf mindestens die Hälfte unserer Möglichkeiten! Wer sein Leben gänzlich auf Beweise baut, vergisst, dass bis heute nicht bewiesen werden kann, was Leben überhaupt ist! Wir kennen seine Wirkungen, mehr nicht. Logiker exsistieren auf einer nicht logisch beweisbaren Basis!

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