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Hypnose Blog |

Wie man mir sagte, ist es für jemanden, der am allerliebsten Bananen isst, das Größte überhaupt, eine leckere Banane mit viel Zeit zu essen - in Zeitlupe. So eine Bananen-Zeit lässt dann alles andere vergessen und der reine Genuss bei höchster Konzentration nimmt alles in Beschlag. Gratulation! Bananen-Hypnose! (Der Vollständigkeit halber muss hier eingeräumt werden, dass es auch Schoko-Hypnose, Fruchtgummi-Hypnose, Sahnetorten-Hypnose, Schnitzel-Hypnose, Salat-Hypnose ... etc. gibt.)Augenprobleme:
(Ursache) Man mag nicht, was man sieht
(Affirmation) „Ich erschaffe jetzt das Leben, das ich gerne betrachte.“
Fußprobleme:
(Ursache) Angst vor der Zukunft und dem Voranschreiten im Leben
(Affirmation) „Ich bewege mich mit Freude und Leichtigkeit vorwärts.“
Hautprobleme:
(Ursache) Furcht, Angst. Vergrabener Mist. Ich werde bedroht
(Affirmation) „Liebevoll schütze ich mich mit Gedanken der Freude und des Friedens.“
Je tiefer das empfundene Elend, die Schmerzen oder die Hoffnungslosigkeit, desto wichtiger die zuversichtlichen Worte oder Gesten vertrauenswürdiger, anderer Personen, weil dadurch ein Weg aus der selbst-hypnotischen Sackgasse eintausend Mal leichter wird!
Beobachtungen und Erkenntnisse in die gleiche Richtung hatte auch Walter Cannon mit seiner „Fight or Flight“-Theorie, in den Jahren 1914 und 1932. Laut dieser Theorie reagieren die Menschen auf hohe physische und psychische Belastungen mit einem Kampf- oder Fluchtreflex, alles begleitet mit entsprechenden körperinternen Vorgängen.
Aus all dem möchte ich nun als wesentliche Erkenntnisse festhalten:
Wird eine Situation als sehr belastend oder gefährlich erkannt und eingestuft, laufen automatische und körpereigene Prozesse ab, die uns entsprechend für Kampf oder Flucht vorbereiten. Besteht aber eine friedliche Situation von dennoch hoher Dauerbelastung, entfällt die Ausrichtung auf Kampf, weil sie hier ungeeignet wäre. Stattdessen müssten die Möglichkeiten von Flucht oder Anpassung zur Wahl stehen. Bei der Entscheidung für Anpassung müsste dann Stress entfallen.
So funktioniert das aber nicht. Leider. Kampf und Flucht sind ja offensichtlich Relikte aus grauer Vorzeit und wirken völlig deplaziert, unzeitgemäß. Da es sich um automatische, unbewusst ablaufende Programme handelt, taucht die Frage auf, ob und ggf. wie hier Einfluss genommen werden kann. Wird eine Situation z.B. als Lebensgefahr eingestuft, ist die automatische Körperreaktion eine Folge der eigenen Beurteilung. Deshalb können unerkannte, lebensgefährliche Situationen zwar radikale Folgen haben, lösen aber mit Sicherheit keinen Stress aus! Eine solche Betrachtungsweise wurde auch von Richard Lazarus verfolgt und fand Ausdruck in seinem „Transaktionalen Stressmodell“ (1974). Danach ist Stress beeinflussbar durch die persönliche Einstellung und die Erfahrungen einer Person.
Fazit:
Da also die körperinternen Vorgänge bei Stress unbewusster Natur sind und ihre Aktivierung von der persönlichen Einstellung bzw. Erfahrung einer Person abhängig zu sein scheinen, liegen m. E. zwei Gründe vor, die den Einsatz von Hypnose sinnvoll erscheinen lassen:
a) Mit Hypnose besteht die Möglichkeit, unbewusste Prozesse direkt zu beeinflussen
b) Einstellungen können angemessen umgestaltet werden, sodass kein Stress mehr durch scheinbar sehr belastende oder gefährliche Situationen ausgelöst werden kann.
Ich sollte jemanden aus der Familie in der Mittagszeit in der Stadt Reutlingen abholen. Da sich die Person offensichtlich verspätete, bestellte ich mir in einem Bistro einen Kaffee. Im Lokal setzte ich mich so, dass ich sowohl einen freien Blick hinter die Theke, als auch in den gesamten Raum hatte. Die einzige Bedienung, eine junge Frau von etwa 25 Jahren, war mehr als ausgelastet: Sie begrüßte laufend neue Gäste, nahm Bestellungen auf, lieferte Essen und Getränke aus, stand Rede und Antwort, rechnete ab, suchte vergeblich mit zwei Salattellern in der Hand die Auftraggeber und vieles mehr. Diesem Stress versuchte sie mit einem hohen Maß an Professionalität zu begegnen. Nachdem ich dieser Frau nicht noch mehr Stress machen wollte und etwa 20 Minuten lang weit sichtbar einen Geldschein auf meinem Tisch gelegt hatte, rief ich sie dann doch mit der Bitte um Abrechnung. Daraufhin nickte sie mir kurz zu und versprach, bald zu kommen. 
Hierbei konzentriert sich der Geist überwiegend auf den Kopfbereich, die Bewusstseine staffeln sich von innen nach außen (wie die berühmten russischen Holzpüppchen, die ineinander gestellt sind). Die Reihenfolge ist, von innen nach außen betrachtet: Das Ich, das Über-Ich, die Seele und dann das Unbewusste (vgl. Skizze). Leider bin ich aus gesundheitlichen Gründen dazu gezwungen, den Vortrag am 29. März zu verschieben. Das neue Datum werde ich dann sowohl hier als auch bei dem Seminarraum Lebensquelle bekanntgeben.
Ich entschuldige mich für die kurzfristige Meldung und hoffe dennoch auf Ihr zahlreiches Kommen am neuen Termin (voraussichtlich zwischen dem 11.04. und 18.04).
   Bereits bekannter Flyer zum Vortrag: hier klicken (pdf-Datei)
Gabi ist jetzt 50. Sie hat seit 20 Jahren einen kleinen Lebensmittel-Laden im Dorf. Da verkauft sie alles, was man so braucht, und was sie nicht rechtzeitig los wird, wird von ihr gelegentlich wegen Überalterung raus genommen. Dies aber nur, wenn es gar nicht anders geht – wegen dem Verlust. Denn obwohl Gabi den einzigen Lebensmittel-Laden im Dorf hat, ist der Verdienst überaus klein und manchmal bleibt gar nichts übrig. Was Gabi aber seit geraumer Zeit bleibt, ist eine ständige Bedrohung ihrer Gesundheit: Immer kränkelt sie – Muskelschmerzen, Nackensteifigkeit, Migräne, rheumatische Gelenkschmerzen, Bauchweh und so fort. Und obwohl sie selbst oft über mangelnde Bewegung klagt, ist sie innerlich ständig in Aufruhr, im richtigen Stress! Sie weiß seit Jahren, dass es so nicht weitergeht, will es aber nicht akzeptieren und außerdem fällt ihr (deshalb ??) keine Lösung oder Alternative ein. Ihre wirtschaftliche und körperliche Bewegungsfreiheit tendiert schon lange deutlich in Richtung Null, eigentlich ihr ganzes Denken und ihr ganzes Leben. Ratschläge will sie auch keine mehr hören, weil die Lösung „sowieso nur mit Geld“ zu finden wäre.
Vor zwei Tagen habe ich mich wegen eines eher nichtigen Anlasses ziemlich geärgert. Nach etwa 10 Minuten wurde mir endlich klar, was da in mir vorging: Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Am 29. März werde ich in Mössingen einen Vortrag über Hypnose und ihre Anwendungsmöglichkeiten halten. Besonderer Schwerpunkt hierbei wird die Anwendung im Alltag sein. Mein Vortrag gliedert sich in einen sowohl theoretisch, als auch praktisch erläuterten Teil. Themen des Vortrags sind u.a. Hypnose und ihre Arten, unser Bewusstsein und seine Aufmerksamkeit, das menschliche Potential, Selbstbild und der Umgang mit alltäglichen Situationen in Beruf und Schule.
Für weitere Infos: Flyer zum Vortrag (pdf-Datei)
Ich würde mich über Ihr Kommen sehr freuen!
Hypnos (lat. Somnus) ist in der griechischen Mythologie der Gott des Schlafes und der Bruder des Todes (gr. Thanatos). Die Nacht (gr. Nyx) ist seine Mutter. Er wird auf vielen Bildern mit Flügeln auf der Schläfe dargestellt. Seine Kinder sind:
Tai-Chi, Qi-Gong und Akupunktur etc. sind Systeme, die mit Energien arbeiten sollen. Akupunktur beispielsweise strebt dabei die Heilung des ganzen Menschen an und möchte den Körper, den Geist und die Seele beeinflussen. Besonders interessant für mich ist dabei die Feststellung, dass verschiedene Akupunkturpunkte durch Lenkung der Energie „shen“ direkt auf das Bewusstsein des Behandelten abzielen (vgl. dtv-Atlas Akupunktur, S.23, unten, Nr.5). Ich verstehe das Ganze also so, dass das Bewusstsein proportional zu unserer Energie ist, bzw. ihrer Verfügbarkeit entsprechend. 
