Vielleicht ist Ihnen, liebe Leser, auch schon einmal aufgefallen, dass fast alle Hypnotiseure die Trance dadurch verstärken wollen, indem sie von „Tiefe“ sprechen. D.h. die Trance soll durch mehrmaliges „Vertiefen“ solider, besser etc. werden. Meines Erachtens handelt es sich hierbei um einen falschen Sprachgebrauch, da es sich tatsächlich um innere Vorstellungen handelt und nicht um ein „Tiefergehen“ (im räumlichen Sinne). Deshalb empfehle ich den Begriff der Intensität einzusetzen und entsprechend auszuarbeiten, z.B.:
„Sie gehen an einem Strand entlang und schauen dabei in verschiedene Richtungen. Zunächst nehmen Sie einen wunderschönen, tiefblauen Himmel wahr, unter dem sich Möwen vom Wind tragen lassen. Sie hören eine Möwe schreinen und gleichzeitig ihre eigenen Gehgeräusche im Sand. Deshalb schauen Sie jetzt nach unten und bewundern den trockenen, weißgoldenen Sand, auf dem verschiedene Muscheln zu sehen sind. Gleichzeitig bemerken Sie den starken Salzgehalt einer angenehmen, kühlen Brise und die Richtung dieses sanften Windes. Weil Ihnen ein Seestern sehr gut gefällt, heben Sie diesen auf und betrachen ihn genauer. Sie vergessen dabei rundherum alles und konzentrieren sich auf die winzigsten Elemente, Höhen und Tiefen des Seesterns. Und Sie genießen diesen Augenblick des vollkommenen, reinen Erlebens.“