Bei der Ausübung von Hypnose sind sicher sehr viele Dinge zu beachten. Dazu zählt vor allem auch die Erwartungshaltung des Hypnotiseurs. Denn nach einem Vortrag von Herrn R. Wilkinson in der
American Academy of Environmental Medicine („Effective Clinical Use of the
Placebo Effect“, Tucson, Arizona, 1995) haben alle Hypnotiseure erstaunlich viel Verantwortung:
„Selbst Mäuse reagierten auf harmlosen Süßstoff mit dem Wachstum von Krebsgeschwulsten, wenn sie entweder
1. vorher ein- oder mehrmals gleichzeitig den gleichen Süßstoff und ein krebserregendes Mittel zu sich nahmen oder
2. wenn der Untersucher glaubte, dass er den Mäusen ein krebserregendes Mittel gab (obwohl es nur Süßstoff war).
Glaubte der Untersucher, dass er den Mäusen nur Süßstoff gab, obwohl es ein krebserregendes Mittel war, entwickelten sie keine Tumoren! Dies zeigt uns, wie sehr die Einstellung des Therapeuten an dem Erfolg oder Misserfolg einer Behandlung beteiligt sein kann. […] Die innere Haltung und der Glaube des Arztes an seine Behandlung wird zu einem wichtigen Inhaltsstoff des verordeten Medikaments.“ (
Dr. med. Dietrich Klinghardt; Lehrbuch der Psychokinesiologie)