Für mich ist Hypnose im Grunde Bewusstseinsarbeit. Deshalb ist es auch wichtig, durch Selbstbeobachtung festzustellen, was man selber für ein Mensch ist, welche automatischen Programme in einem ablaufen und welche stereotypischen Reaktionen man zeigt. Aus diesem Grund möchte ich auch weiterhin auf die persönliche Bewusstseinseinstellung aufmerksam machen, wie z.B. durch diese Buchempfehlung:
In seinem Buch „
Sporthypnose - Eine neue Stufe des mentalen Trainings“ führt Donald R. Liggett die sehr interessante Unterscheidung von
Optimisten und Pessimisten am Beispiel des Sports durch: „[...]
Ein Optimist schreibt Erfolgen guten Faktoren zu, die permament, verallgemeinernd und persönlich sind. [...] Hingegen sieht ein Pessimist Misserfolge als durch persönliche, dauerhafte und allgemeingültige Faktoren verursacht.“
Er verdeutlicht diese Worte mit Beispielen: „
So erwartet ein optimistischer Sportler Erfolg und schreibt ihn [...] einer freundlichen, kooperativen Welt und seinen persönlichen Bemühungen zu." - Beispiel: „
Ich habe hart gearbeitet, und meine Coachs und Teamkameraden haben mich sehr unterstützt.“ Dagegen sagt sich der Pessimist: „
Ich schaffe es einfach nie, bei einem Laufwettbewerb gut abzuschneiden.“ Ein Optimist würde zu unvermeidlichem Versagen meinen, dass hier und jetzt z.B. der Zustand der Laufbahn seinen Erfolg verhindert hat oder ein anderer vorübergehender Umstand ursächlich war.