Archiv für: Januar 2009

29.01.09

Mit Angst leben? Warum nicht!

Lang anhaltende Ängste führen zu automatischen Abläufen und Gewöhnungen, sogar ein ganzer Lebenswandel kann sich danach gestalten. Meine Erfahrung zeigt, dass es überaus überraschend sein kann, wenn man all das beibehält, wie es ist, jedoch das Ziel der Angst austauscht und etwas Positives erwartet. Beispiel: Jemand hat Jahre lang panische Angst vor Armut (mit allen Begleiterscheinungen wie Wohnungsräumung, Krankheit, Gefängnisandrohung etc.). Jetzt tauscht diese Person das negative „Ziel“ Armut einfach aus und ersetzt es durch „unausweichlichen Reichtum“, indem diese Person sich nun mit Gefühlen der Erwartung täglich auf die für sie wertvollen Dinge (z.B. Schmuck im Schaufenster) konzentriert und die eigenen Gefühle auf Reichtum ausrichtet und dabei eine Affirmation wie folgt wiederholt:

„Ich habe panische Angst vor diesem unausweichlichen Reichtum!“

Gründe für dieses Vorgehen:
Hier werden individuelle, selbstsuggestive Gewohnheiten weiterhin übernommen, jedoch mit Überraschung und Utilisationstechnik nach Milton H. Erickson.

15.01.09

Bewusst gestalten (2)

Unsere innere Einstellung ist entscheidend für die Qualität unseres Lebens. Dies besonders dann, wenn der Lebensweg ungewöhnlich belastend und beschwerlich ist. Eine Änderung wirkt dort besonders beeinflussend. Voraussetzungen dafür sind aber:

a)    Bewusstsein der eigenen Lebensqualität
b)    Wille, der negativen Ursache auf den Grund zu gehen

Das Mittel dazu ist wieder die oft genannte Innenschau. Man sucht sich ein ruhiges Plätzchen, findet zu Gelassenheit und Ruhe und wendet sich dann vertrauensvoll mit seiner Aufmerksamkeit nach innen. Dann formuliert man die Bitte nach einer bildhaften Darstellung der eigenen Einstellungstendenz zum Leben, etwa als biegsamer Pfeil, wenn möglich vor einer positiv/negativ-Karte. Wenn man so eine Darstellung wahrnehmen kann, ist es wichtig zu erkennen, wie der positive und negative Bereich ausgerichtet sind. Bei melancholischen Menschen z.B. befindet sich der negative Bereich oft „unten“ und der Pfeil der Grundstimmung folgt der „Schwerkraft“, mit Fingerzeig auf den negativen Bereich. Deshalb haben einige Hypnotisierte es auch als anstrengend empfunden, den Pfeil nach oben zu richten und dort auch so zu halten. Zusätzlich musste oft auch noch gegen die negative Grundstimmung angekämpft werden.

Sollten  Sie eine solche Anordnung vorfinden, so können Sie das Folgende tun: Tauschen Sie die Positionen auf der Karte aus, d.h. das Positive unten. Der Pfeil kann ruhig, wie bisher,  nach unten hängen.

Probieren Sie es einfach! Und wenn Sie es geschafft haben, dann würde ich mich über einen kleinen Beitrag ihrerseits (d.h. Kommentar) sehr freuen. Im nächsten Text werden Sie von meinen eigenen Erfahrungen hierzu lesen können.

12.01.09

Ein Buch mit Nutzen

Für Hypnose-Interessierte und für Fachkundige:


Wichtige Randbereiche der Hypnose
und die Hypnotische Erweiterung



Dass Hypnose jenseits von Showhypnose einen hohen wissenschaftlichen, medizinischen Nutzen erfüllt und gleichzeitig noch fast unerforscht ist, wurde zuletzt auch von Milton H. Erickson und anderen in ihren Werken geschildert.
Dieses Buch führt seine Leser von aktuellen Definitionsversuchen und Grundwissen über Hypnose hin zu speziellen Theorien und praktischen Methoden des Autors, wie die der Hypnotischen Erweiterung. Alltagsanwendungen, verknüpft mit Hypnose, ermöglichen so jedem Leser das Erhöhen der Wirkungsweise alltäglicher Praktiken, wie z.B. beim Sport, Lernen und Musizieren. Neue Anwendungsfeldern entstehen, z.B. verbinden sich Hypnose und Massage zur Methode der HME (Hypnotische Massage-Erweiterung), die auch gewerblich durch ihre Eigenart interessant wirkt.


Link zu weiteren Informationen und Bestellmöglichkeiten: Hier klicken!

11.01.09

Bewusst gestalten (1)

Das neue Jahr hat begonnen und es ist noch früh genug sich selbst zu fragen, in welchem selbsthypnotischen Rahmen sich Ihre Erwartungen und Ziele für 2009 befinden. Deshalb möchte ich Sie heute ermuntern, Innenschau zu halten und sich über Ihre Einstellungen klar zu werden. Wie Sie sich vorstellen können, ist die Einstellung zu Allem das Entscheidende. Fragen Sie dazu nach innen nach einem Schaubild, z.B. nach einer Bewertungsskala, auf dem für Sie deutlich erkennbar wird, ob Sie dem Jahr 2009 negativ oder positiv gegenüberstehen. Befinden Sie sich im negativen Bereich, sagen Sie zu sich selber, dass Sie den angezeigten Wert für 2009 ändern möchten und zwar hin zu einem sicheren, mittleren und positiven Wert. Dies soll auch alle Aktivitäten einschließen, die Sie in dem laufenden Jahr planen. Notfalls drücken Sie Ihren Willen mehrmals aus, dass die Änderung feststellbar ist. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, dass Sie das neue Jahr möglichst bewusst angehen und Ihre Ziele und Vorhaben positiv einschätzen. So haben Sie einen besseren und zuversichtlichen und selbstbestimmten selbsthypnotischen Rahmen gesetzt. Leute, die experimentierfreudig sind, können mit der Methode der Innenschau und etwas Kreativität gerne versuchen, auch auf ganz andere Fragen eine Antwort von innen zu erhalten.

Beispiele:
Der Wert meines momentanen Selbstvertrauens oder Selbstwert u.ä.

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