Lang anhaltende Ängste führen zu automatischen Abläufen und Gewöhnungen, sogar ein ganzer Lebenswandel kann sich danach gestalten. Meine Erfahrung zeigt, dass es überaus überraschend sein kann, wenn man all das beibehält, wie es ist, jedoch das Ziel der Angst austauscht und etwas Positives erwartet. Beispiel: Jemand hat Jahre lang panische Angst vor Armut (mit allen Begleiterscheinungen wie Wohnungsräumung, Krankheit, Gefängnisandrohung etc.). Jetzt tauscht diese Person das negative „Ziel“ Armut einfach aus und ersetzt es durch „unausweichlichen Reichtum“, indem diese Person sich nun mit Gefühlen der Erwartung täglich auf die für sie wertvollen Dinge (z.B. Schmuck im Schaufenster) konzentriert und die eigenen Gefühle auf Reichtum ausrichtet und dabei eine Affirmation wie folgt wiederholt:
„Ich habe panische Angst vor diesem unausweichlichen Reichtum!“
Gründe für dieses Vorgehen:
Hier werden individuelle, selbstsuggestive Gewohnheiten weiterhin übernommen, jedoch mit Überraschung und Utilisationstechnik nach Milton H. Erickson.