Wie genau beeinflussen soziale Faktoren, wie Armut und Beruf, das Krankheits- und Sterberisiko? Dieser Frage geht in einem Bericht Frau Dr. Fabienne Hübener in der
Apothekenumschau (Februar ’09) nach. Dabei kommt sie zu dem Ergebnis: Die sozialen Faktoren beeinflussen durchaus das Sterbe- und Krankheitsrisiko, allerdings in den europäischen Ländern in unterschiedlichem Maße.
In diesem Bericht fand ich zudem etwas noch viel Interessanteres, und zwar folgende Aussage:
„
Wer ständig das Gefühl hat, mehr Energie in den Beruf zu investieren, als an Lohn und Anerkennung herauskommt, nimmt Schaden an Körper und Seele …!“ (s. S. 60)
Worauf diese Aussage begründet ist, kann ich dem Text nicht entnehmen, vermutlich das Fazit einer Marktforschungsaktion und verschiedener Studien. Wichtig ist mir hierbei das Gefühl zum Verhältnis „Geben und Nehmen“, was doch eher unbewusst und auf Dauer tief greifenden Einfluss auf die Menschen und deren Glücksgefühl hat. Als Hypnotiseur weiß ich, dass Gefühle sehr variabel sind und besonders von den dazu gehörenden Informationen abhängen. Hier meine ich einen guten Weg zu sehen, Menschen in sozialschwieriger Lage helfen zu können, ein gesunderes Lebensgefühl zu erreichen: Es muss nur das Gefühl verändert und stabilisiert werden, indem man bisher übersehene positive Tatsachen bewusst macht.
Hinweis für Arbeitgeber: Im oben genannten Zitat wird Lohn und Anerkennung gleichwertig aufgezählt. Sie stehen nach meinem Verständnis in einem Fließgleichgewicht zu einander: Fehlt ein gewisses Maß an Anerkennung, so muss der Lohn dieses Defizit ausgleichen. Selbes gilt auch umgekehrt!