Auch wenn ich selbst ehr dem Leitspruch "NO SPORTS" folge und mir dabei durchaus bewusst bin, wie unbewusst-riskant das bisweilen nach außen aussehen kann, verspüre doch ab und zu Interesse an wichtigen Sport-Großereignissen, -als mitschwitzender Zuschauer, versteht sich. So geschehen jetzt auch bei der Fussball-WM, bei der ich doch das eine oder andere Spiel angesehen habe.Weshalb ich auch noch "meinen Senf" dazugeben will? Interessant fand ich z.B. alle Äußerungen des deutschen Teams bezüglich des Spiels gegen Spanien: demnach was ich mitbekommen habe, wurde immer wieder betont, dass man vor Spanien keine Angst oder etwa zu viel Respekt hätte. Mir kam es dann bei dem Spiel aber trotzdem ganz anders vor- für mich sah es so aus, als hätten unsere Spieler zu oft Informationen über die "gigantischen" Fähigkeiten und Stärken der spanischen Mannschaft verkonsumiert und viel zu selten ihre eigene Besonderheit vor Augen und "im Bewusstsein" gehabt! Sicher muss man seinen Gegner gut kennen, aber noch viel wichtiger ist die intensive und häufige Vergegenwärtigung der eigenen Stärken und Fähigkeiten vor so einem Kräftevergleich. Wenn der Focus anders gesetzt ist, sind die Chancen sicher auch anders, in diesem Falle wären sie dann besser ausgefallen, denke ich. So wurden m.E. aus den Dementi ( wir haben keine Angst, keinen Respekt...) richtige " Zementi",- Angst und Über-Respekt wurden "einbetoniert".