Dieser Text kann Halt und neue Richtung geben, wenn man dafür offen ist und ihn annehmen kann. Dann bietet er einen "Raus-Weg" aus der evtl. isolierenden, nach innen gerichteten Spirale üblichen Denkens und Handels. Die Wirkung kann offensichtlich und rasch eintreten, kann aber auch auf individuelle Weise ganz anders eintreten, oft sogar unbemerkt. Durch das Annehmen hat die Wirkung schon begonnen.
Gefällt mir gut, sogar sehr gut. Weil es so aussieht, als hätte es mit Hypnose überhaupt nicht zu tun. Und deshalb auch für Menschen geeignet ist, die "mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und mit so einem Schwachsinn wie Hypnose nichts am Hut haben".
Berichte doch bitte davon, inwieweit du schon Erfolg damit hattest, es würde mich sehr interessieren.
Hatte eine ähnliche Idee.
Ich habe vor drei Wochen einen Suggestionstext entworfen, für Energie, Lebensfreude, Spaß und Begeisterung im Beruf, und steigendes Einkommen. Also einen richtigen Power-Text. Und diesen dann mit extrem aufputschender Boogie-Woogie Musik unterlegt (weil mir diese gefällt, ist so meine Droge wenn ich müde und schlapp bin).
Es ist sehr unproffessionell und ließe sich noch deutlich verbessern. Aber wurscht, ich hörs mir immer wieder gerne an. Fast jeden Tag. Freu mich schon auf die zusätzliche Power und das stark gestiegene Einkommen. Hoffentlich kommt's bald, beides. Werde dann gerne berichten.
Wenns geklappt hat, lade ich alle auf ein Bier ein, die auf diesen Beitrag antworten (aber nur die freundlichen AntworterInnen).
Schöne Grüße aus Wien
Eine Grundsätzlichkeit das Verwandte nicht hypnotisiert werden sollten kann ich nicht teilen.
Ich denke dies ist immer Abhängig von der jeweiligen Thematik, das Gefühl nicht zu vergessen...
Bei Regenwetter halten sich Menschen wahrscheinlich länger in dem Räumen der Kaufhäuser auf.
Da brauche ich keine Studie, sondern einfach gesunden Menschenverstand.
Ich persönlich würde Verwandte ersten Grades nicht hypnotisieren. Das hängt mit meinem tiefenpsychologischen Verständnis für Mechanismen wie Übertragung und Projektion zusammen.
Ich möchte einen Angehörigen nicht in einem quasi therapeutischen Setting. Gerade bei Hypnose kann es leicht zu Phänomenen wie Regression kommen und da bin ich als angehöriger einfach zu stark im System integriert und als Person involviert, als dass ich den nötigen Überblick behalten könnte.
Es besteht meiner Meinung doch ein kleiner aber feiner Unterschied, ob ich meinem Kind eine Geschichte erzähle oder vorlese, oder es gezielt in Trance zu versetzen und szenisch miterleben zu lassen.
Ansonsten finde ich die Idee des Kommentieren der Visualisierung für klasse. Damit schafft sich der Übende praktisch selbst Distanz vom eigenen Erleben, ähnlich wie man es z.B. durch "Kinotechnik" bei Phobien oder Traumata einsetzt.
Den Mittelfinger der rechten Hand mit der linken nach oben "spannen" und mit ring- und zeigefinger ein V bilden mit dem man die Fliege langsam und geduldig einkreist. Die Fliege meint, die Finger gehen an ihr vorbei. Wenn in Position, den gehaltenen Mittelfinger runtersausen lassen. Funktioniert überraschend gut :)
Man kann durch Hypnose unliebsame Gewohnheiten beseitigen.
Bettnäßen, Nägelkauen, übermäßiges Rauchen und Trinken, übermäßiges Essen ( Schlank werden! )
Rauschgiftsucht und Spielleidenschaft beseitigen.
Hypnose schaft leider auch keine Arbeitsplätze. Was ist der Mensch ohne Arbeit da hilft auch die beste Selbsthypnose nichts. Gegen ALG II kommt der beste Hypnotiseur nichts.
Schöne Grüße aus dem von Arbeitslosigkeit geplagten Hildesheim
Interessant zu wissen wäre noch welchen "Kanal" die Tochter im Allgemeinen gerne nützt. Ist hier der Auditive im Vordergrund, bzw. wie werden die sonstigen Hyponsen an sich durchgeführt.
Trat diese Eigenmächtigkeit des Unterbewusstseins öfters auf, bzw. stellte sich bei der Selbsthypnose ab diesem Zeitpunkt ein Automatismus ein?
Ich denke nicht das es die Tochter "irgendwie geschafft" hatte, sondern ganz gezielt wusste wie es geht...
Und auch wenn die Tochter bewusst keine Ahnung von der "ach wie hochkomplizierten" Arbeit des Vaterns hatte, so zeigte sie unbewusst ganz einfach die "Einfachheit der Dinge".
Sehr geehrter Herr Lehnert! Vielen Dank für Ihren Kommentar,mit dem Sie,je nach konkreten Fall,sicher richtig liegen.Für Ihre Ambivalenz habe ich großes Verständnis:Immerhin hat Alles zwei Seiten,auch und besonders die Hypnose!Da mein Grundanliegen im Blog eigentlich ist zu zeigen,dass unser ganzes Leben durchwebt ist von Hypnose und sie deshalb das Gegenteil von einer "Geheimwissenschaft" sein sollte,kann ich letztlich nur auf das Gute und die Verantwortung jedes Einzelnen setzen.Und ob jemand meine Texte nutzen kann/möchte,ist seine Freiheit (wie auch z.B.Hermetik) Viele Grüße Dürh.
Zunächst einmal danke ich Ihnen für Ihre Tipps in Ihrem Blog, von denen ich manche hilfreich bzw. inspirierend finde, zu manchen aber auch eine ambivalente Einstellung habe, wie zu diesem hier.
Ich habe übrigens auch von ähnlichen Übungen gehört, z.B. negative Gefühle in den Erdmittelpunkt hineinzuatmen. Manchmal klappt es, machmal nicht.
Andererseits will ich hier aber auch diese Einstellung hinterfragen, diese Haltung, vermeintlich negative Gefühle einfach wegzuatmen oder auf einem Altar zu opfern. Sie sprechen als Beispiel konkret die Traurigkeit an. Gerade sie erfüllt doch auch wichtige Zwecke, ist eine Zeitlang notwendig und kann zudem tief zu einem selbst führen!
Gefühle, auch vermeintlich negative, beinhalten doch auch Botschaften bzw. können Wegweiser sein, genauso wie auch äußere Ereignisse. Man sollte sich also fragen, was mir das Gefühl (oder Ereignis) sagen will oder was ich daraus lernen kann.
Es wäre insofern eine Differenzierung hinsichtlich der Belastung durch Gefühle nötig. Wenn man längere Zeit von negativen Gefühlen geplagt wird, sind Maßnahmen sicher hilfreich, aber ob sich verfestigte Gefühle wiederum so einfach opfern lassen? Vielleicht braucht es da eine tiefer gehende Therapie; vielleicht hilft es aber auch, mögliche Auslöser in der "richtigen Welt" anzugehen.